Fossilien - Info

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Auf dieser Seite geben wir eine kurze Zusammenfassung über die angebotenen Fossilien. Das Alter der Fossilien kann nicht immer genau bestimmt werden, da Informationen zu den Fundpunkten teilweise nicht ausreichend genug festgehalten wurden. Sofern uns genauere Angaben vorliegen, werden diese auch berücksichtigt.

 

Fossilien-Ammoniten-gross-1Die Ammonitida zählen zur Unterklasse Ammonoiedea wie auch die Goniatiten (Goniatitida). Sie waren Kopffüßler und lebten überwiegend im tieferen Schelfgebiet in Bodennähe. Aus Analysen der Kiefer, der Radula und Überlegungen zum Bewegungsmechanismus geht hervor, dass die Ammoniten eher eine Art Wegelagerer anstatt Großwildjäger waren. Nahrungsbestandteile waren Kleinformen, die in Bodennähe oder beim langsamen Schwimmen aufgenommen werden konnten. Feinde waren marine Reptilien, Fische, Krebse und größere Ammoniten. Die ersten Ordnungen treten bereits am Anfang der Trias auf. Mit dem Ende der Kreide sterben die Ammoniten aus.

  • Alter: ca. 65-210 Ma

 

GoniatitGoniatiten (Goniatitida) waren Kopffüßler und zählen zur Unterklasse der Ammonoidea. Ihr Sipho ist meist dünn und randlich gelegen. Sie zeigen vorwiegend eine spieralige Einrollung. Ihr Lebensraum waren die Schelfregionen des Karbons und Perms. Am Ende des Perms sterben die Goniatiten aus.

  • Alter: ca. 250-360 Ma

 

 

OrthocerasDie Orthocerida sind Kopffüßler und zählen zur Infraklasse der Palcephalopoda. Sie zeichnen sich durch ein gerades Gehäuse mit zentralem Sipho aus. Sie sind eine polyphyletische Gruppe und werden teils zu den Palcephalopoda und teils zu den Neocephalopoda gezählt. Ihr Lebensraum war die Schelfregion bis ca. 400 m Tiefe. Ihr Vorkommen erstreckt sich von Ordovizium bis Trias.

  • Alter: ca. 250-500 Ma

 

 

 

 

 

SeelilienkroneDie Schlangensterne (Unterstamm Asterozoa, Klasse Stelleroidea, Unterklasse Ophiuroidea) gehören wie die Seelilien zum Stamm der Echinodermata. Sie zeichnen sich durch dünne, zylindrische und deutlich von der Zentralscheibe abgesetzte Arme aus. Ihr Lebensraum erstreckt sich bei den heute vorkommenden Arten vom Flachwasser bis in fast 7000 m Tiefe. Die Ophiuren haben eine ausgeprägte Autonomie. Sie können Arme und sogar Teile der Zentralscheibe abwerfen und regenerieren.

  • Alter: ca. 300-450 Ma

 

Fossilien-Crinoidenkopf-2Seelilien gehören wie die Schlangensterne (Ophiuroidea) zum Stamm der Echinodermata. Gut zu erkennen sind die Stielglieder, die Kelchplatten und die Arme (Brachia). Die Blütezeit der Seelilien war das Paläozoikum (Silur bis Karbon). Der Lebensraum waren damals überwiegend küstennahe Meeresteile (z. B. Riffvorderseite) mit Tiefen von ca. 150-1000 m. Die meisten Crinoiden waren mit wurzelartigen Anhängen oder Haftscheiben am Substrat befestigt.

  • Unterklasse Camerata, Scyphocrinites
  • Alter ca. 360-440 Ma

 

 

Trilobit_CalymeneBei den Trilobiten handelt es sich um ausgestorbene marine Arthropoden (Gliederfüßer) des Paläozoikums. Ihren Namen verdanken sie ihrer 3 teiligen Symmetrie (Trilobit = Dreilapper). Diese lässt sich in Längsrichtung in der Unterteilung in Cephalon (Kopfschild), Thorax (Rumpf) und Pygidium (Schwanzschild) und in der Breite des Thorax in linke Pleuren (Thorakalsegmente) Rachis und rechte Pleuren erkennen. Der Panzer der Tiere ist kalzitisch und wurde, um mit dem Größenwachstum Schritt zu halten, regelmäßig abgeworfen. Die meisten Trilobiten bewohnten küstennahe, gut durchlüftete, flache Meerwasserbereiche. Die meisten Formen besitzen keine differenzierten Mundwerkzeuge. Sie haben vermutlich überwiegend kleine Organismen oder Schlamm gefressen. Einzig die Phacopiden zeigen differenzierte Mundwerkzeuge, die auf eine räuberische Lebensweise hindeuten. Die Größe ausgewachsener Trilobiten lag meist bei 3-8 cm. Die Kleinsten waren 0,5 cm, die Größten ca. 75 cm lang. Die Hochzeit war das Kambrium. Mit Ende des Perms verschwinden die letzten Trilobiten aus den Meeren. Fossil überliefert ist meist der aus Calcit bestehnde Panzer (Exoskelette). Dieser kann an einem Stück oder in einzelne Abschnitte getrennt vorliegen, da die Tiere durch ihr Wachstum regelmäßig ihren Panzer abwerfen mussten.

  • Alter: ca. 250-520 Ma